Yoga für und mit Sportlern + Athleten

Gesunde Ernährung und regelmäßiger Sport – diese Dinge sind in den letzten Jahren in unserer Gesellschaft vermehrt in den Vordergrund gerückt. Und das ist wirklich super! Nur leider vergessen wir manchmal, dass wir nicht nur aus unserem Körper bestehen. Wir – und damit meine ich dich und mich – wir haben weit mehr als nur einen Körper. Wir haben Emotionen, Bedürfnisse, Gedanken, Gefühle und vielleicht auch eine Seele. Mit gesunder Ernährung und Bewegung tun wir unserem Körper etwas gutes. Aber nur, weil dein Körper gesund ist, heißt das nicht, dass du gesund bist. 

Wer ist überhaupt ein „Sportler“ oder ein „Athlet“?

Sportler:in

Laut Duden hat „Sportler“ folgende Bedeutung:

„Eine männliche [, weibliche oder diverse] Person, die Sport treibt“

Quelle: www.duden/rechtschreibung

Athlet:in

Laut Duden hat „Athlet“ zwei Bedeutungen:

  1. „kräftig gebauter, muskulöser Mann [, Frau oder diverse Person]; Kraftmensch“
  2. „Wettkämpfer“


Also?

Ein Sportler:in ist eine Person, die Sport macht – ganz einfach. Ein Athlet:in ist eine Person, die Sport macht und an regelmäßigen Wettkämpfen teilnimmt, einen Trainingsplan sowie (meist) einen Ernährungsplan besitzt. Das heißt, nicht jeder Sportler ist Athlet, aber jeder Athlet ist Sportler. 

Warum muss ich das wissen?

Das war nur ein kurzer Exkurs. Aber Menschen, für die Sport mehr ist, als nur ein Hobby, die sollten solche wichtigen Begriffe eigentlich kennen – Betonung auf eigentlich. Nichtsdestotrotz ist es wichtig einen Unterschied zwischen Athlet und Sportler zu machen. 

Eine junger Mann, der sich im Tisch befindet und die Augen zusammenkneift

Warum sollten Sportler nun Yoga machen?

Es gibt diverse Gründe, warum gerade Sportler regelmäßig Yoga machen sollten. Unter Anderem verbessert Yoga das Immunsystem, steigert die Leistungsfähigkeit, beugt Verletzungen vor, erhöht die Flexibilität und erweitert den Bewegungsapparat. Für mehr Informationen und näheren Erklärungen klicke hier.

LEISTUNGSSTEIGERUNG

Dieser Punkt ist das Resultat aller anderen hier aufgeführten Punkte. Durch die erhöhte Achtsamkeit, kann sich vielmehr auf das Spiel konzentriert werden. Die Gedanken sind gestillt und der Fokus ist ganz allein auf die eigene persönliche Aufgabe. Leistungsdruck oder Versagensängste spielen absolut keine Rolle mehr. Dadurch kann insgesamt eine bessere Leistung erzielt werden. 

ACHTSAMER IM SPORT

Die Meditation ist ein untrennlicher Teil des Yogas und wird in fast jedem Stil praktiziert. Umso wichtiger ist es auch, dass beim Yoga für Athleten das Achtsamkeitstraining und die Meditation nicht zu kurz kommen. Die erlernten Prinzipien können im Spiel angewandt werden und ermöglichen den Sportler sich mehr auf das Spiel zu konzentrieren und Leistungsgedanken zu überwinden.

SCHNELLERE REGENERIERUNG & STÄRKERES IMMUNSYSTEM

Das parasympathische Nervensystem – also der Entspannungszustand des Körpers – reguliert u.A. die Zellteilung. Im Yoga ist Entspannung ein wichtiger Teil der Praxis. Besonders im anstrengenden Training kommt Entspannung viel zu kurz – dabei ist Entspannung immens wichtig! Wenn man den Körper nun aktiv in den Entspannungszustand kann man die Zellteilung und so auch die Regenerationszeit des Körpers beeinflussen. 

ERHÖHTE FLEXIBILITÄT

Yoga erfordert ein hohes Grad an Stärke, aber auch an Flexibilität. Die Flexibilität der Bänder ist etwas, was sehr leicht durch regelmäßiges Training und Zeit verbessert werden kann. Flexibilität ist sehr wichtig für den Körper, denn es schützt vor Verletzungen der Muskeln, Sehnen und Bänder. Die Bänder legen sich wie ein Schutzfilm über die Muskeln. Yoga sorgt dafür, dass es eine Balance zwischen Kraft, Ausdauer und Dehnung gibt – es ist in diesem Hinblick ganzheitlich.

Yoga beim Sportler

  • Meist kommt das Dehnen sowie zu kurz – ganz ehrlich, wer joggt, fährt Fahrrad oder spaziert und dehnt sich davor sowie danach?
  • Oder wer dehnt sich oder wärmt sich vernünftig auf, bevor er:sie an die Geräte ins Fitnessstudio geht? 
  • Vielleicht hattest auch du schon nach relativ kurzer Zeit im Training eine Verletzung und Probleme wieder reinzukommen, ohne zu wissen woran es lag?
  • Wie wäre es zu lernen, wie man Verletzungen vorbeugen kann, sein Immunsystem boostet, das meiste aus dem Training herausholt und dabei sogar Spaß hat? – Yoga verspricht das und ich helfe dir dabei! 
  • Ich sage dir, Yoga kann super anstrengend und gleichzeitig sehr meditativ sein. Du musst nur wissen wie du dich dahin bekommst. Dein Körper wird sich bei dir bedanken!


Yoga beim Athleten

  • Athleten haben schon eher eine Dehnroutine als Sportler, aber sie haben dafür kaum Phasen, wo sie richtig entspannen können – beispielsweise kommt der Alltag, Job oder die Familie dazwischen. 
  • Vielleicht kreisen die Gedanken auch des Öfteren um einen Wettbewerb, der immer näher kommt.
  • Möglicherweise fallen wichtige Feiern oder Veranstaltungen mit Freunden oder der Familie herunter, da der Sport die höhere Priorität hat.
  • Vielleicht ist auch gar keine Zeit da, eine Familie zu gründen, da der Sport und der Beruf viel zu zeitintensiv sind. 
  • Wie wäre es mit mehr innere Ruhe, Entspannung und Gelassenheit? Ich weiß, es klingt unmöglich und vielleicht auch etwas unangenehm – aber ich garantiere, dein Körper wird sich bedanken! Und zusätzlich kannst du deinen Sport auch noch länger ausüben


Was machen wir aus diesen Informationen?

Jeder muss selbst entscheiden, ob Yoga für einen selbst tatsächlich sinnvoll ist – und das hängt sicherlich auch an vielen anderen Faktoren wie Zeit oder Kraft. Ich kann nur jeder Person empfehlen Yoga auszuprobieren, um sich ein eigenes Bild zu machen. Insgesamt ist Yoga eine super Ergänzung zur regelmäßigen Trainingsroutine für Menschen, die Dehnung und Entspannung tendenziell meiden. Yoga kann aber auch Menschen helfen, die durch ihren Sport, wie Fußball, Handball bspw. in ihrer Bewegungsausführung ziemlich eingeschränkt sind. Denn Yoga kann durch ihre Posen und teilweise anspruchsvollen Übergänge den Körper in ungewohnte Haltungen bringen und somit Körperbereiche tonen, wie vorher wenig Aufmerksamkeit erhielten. 

Also: einfach ausprobieren und selbst eine Meinung bilden! Aber wo? YouTube ist immer eine ganz gute Option. Wenn du aber persönliche Unterstützung haben möchtest, dann melde dich gern für ein Training mit mir an.  

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