Die Auswahl der Yogamatte

Die Yogamatte ist essentiell für eine erfolgreiche Yoga Praxis. Beim Besorgen einer Yogamatte gibt es aber einige Dinge, die zu beachten sind. Hier erfährst du alles wichtige im Überblick – viel Spaß!

Jeder kennt Isomatten. Die sind ungefähr ein bis drei Zentimeter dick und meist sehr weich. Auf einer Isomatte können sicherlich gut Workouts ausgeübt werden. Außerdem kann man auf ihnen gut schlafen. Sie sind super weich, damit man immer gut gepolstert ist.

Im Yoga aber sind Isomatten relativ sinnlos. Viele Positionen werden auf den Händen ausgeübt – manchmal auch nur auf einer. Außerdem muss der Yogi die Balance halten und braucht viel Stabilität für die Basisposen.

Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass die Matte möglichst stabil ist, um Verletzungen in der Praxis zu vermeiden.

Neben der Yogamatte gibt es auch noch andere wichtige Hilfsmittel, die Support bieten. In diesem Artikel über Hilfsmittel findest du mehr dazu.

Kriterien, auf die man bei der Auswahl einer Yogamatte achten sollte:

  • Art der Matte
  • Rutschfestigkeit
  • Material
  • Waschfähigkeit & Reinigung
  • Dicke
  • Allergiker Freundlichkeit
  • Absorptionsfähigkeit
  • Muster oder Motiv (bspw. Ausrichtungslinien)

Art der Matte

Es gibt verschiedene Arten von Matten, wie es dir vielleicht schon bekannt ist. Es gibt Matten für Zuhause, Studio Matten oder auch Reisematten. Dann unterscheidet man oftmals außerdem zwischen Professionell und Standard (oft auch als „individuell“ o.Ä. bezeichnet). Professionelle Matten richten sich meist an Yogalehrer oder Menschen, die sehr viel Yoga praktizieren (mehrmals am Tag). Standard Matten richten sich hingegen an Menschen, die Yoga regelmäßig, aber nicht übermäßig praktizieren.

  • Matten für Zuhause sind ganz unterschiedlich. Für jeden Stil gibt es unterschiedliche Matten und so weichen auch die Matten für Zuhause voneinander ab. Tendenziell sind sie aber recht „dick“ – meist zwischen 4 bis 6mm. Sie sind für Anfänger bestens geeignet.
  • Studiomatten sind Matten, wie der Name schon sagt, die im Studio häufig verwendet werden. Sie sind also auf eine häufige Nutzung ausgelegt, schweißresistent, hygienisch und rutschfest – eine gute Option für Yogis, die viel praktizieren.
  • Reisematten sind sehr dünn, damit sie besonders gut transportiert werden können. Meist sind sie weniger als 1mm dick.

Rutschfestigkeit

Die Rutschfestigkeit ist außerordentlich wichtig. Stell dir vor du befindest dich in der awkward plank, also der Liegestützhaltung mit einem Arm nach vorne und dem entgegengesetzten Bein nach hinten ausgestreckt. Du praktizierst auch auf einer Isomatte und plötzlich beginnst du abzurutschen. Das ist zum einen ziemlich nervig, aber hauptsächlich richtig gefährlich.

Früher, als ich mit Yoga begonnen habe, praktizierte ich auch immer auf einer Isomatte, da ich einfach nicht die finanziellen Mittel für eine richtige Matte hatte. Aber immer, wenn ich in dem Krieger II oder der Plank war dehnte sich meine Matte ganz wunderbar. Im Herabschauenden Hund rutschte ich auch immer mit den Händen nach vorne. Ich sage es dir, das ist ganz großer Mist.

Deswegen plädiere ich immer wieder darauf: besorge dir, wenn du es Ernst meinst eine richtige Yogamatte mit guter Rutschfestigkeit. Ansonsten macht Yoga ganz schnell keinen Spaß mehr und der Spaß ist ja das, was wir mit allen Mitteln behalten wollen.

Material

Das Material ist auch sehr wichtig. Denn jedes Material hat unterschiedliche Eigenschaften wie beispielsweise Waschfähigkeit, Lebenslänge und Weiche. Hier ist mal ein kleiner Überblick der derzeitigen Materiale für Yogamatten:

TPE (Thermoplastische Elastomere)

Yogamatten aus TPE sind leicht, super umweltfreundlich und rutschfest – eigentlich alles, was man braucht, oder? Wie du sehen kannst ist die Liste der Vorteile sehr groß. Der einzige Nachteil ist, dass die Matte nicht so lange wie herkömmliche PVC Matten haltbar oder nutzbar ist. Dementsprechend kann der Aspekt, die Umwelt wird geschont, auch in Frage gestellt werden.

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Vorteile

  • TPE ist zu 100% recyclebar.
  • Das Material ist sehr leicht und kann aus diesem Grund überall mit hingenommen werden.
  • es besitzt sehr gute Dämpfungseigenschaften – sie kann aus diesem Grund auch überall als Unterlage genommen werden.
  • die Matte ist latexfrei gut für Allergiker.
  • enthält keine Giftstoffe. Falls du dich fragst: ja, manche Matten enthalten Giftstoffe.
  • bestehen aus thermoplastischen Elastomeren und anderen geschlossenzelligen Materialien – sie sind besonders gut zu reinigen und hygienisch.

Nachteile

  • die Matte kann sich bei starker Hitze und Nutzung beginnen aufzulösen.
  • weniger lang haltbar als Matten aus PVC

PVC (Polyvinylchlorid)

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Yogamatten aus PVC sind die Allrounder unter den Yogamatten. Sie sind langlebig und können vielseitig eingesetzt werden. Heutzutage sind sie überall vertreten und werden am meisten verkauft – wahrscheinlich auch mitunter preislich bedingt.

Dennoch gleichen sich hier die Vor- und Nachteile aus.

Vorteile

  • günstig: bereits ab 15€ erhältlich
  • dämpfen sehr gut, was beispielsweise beim Springen ganz interessant sein könnte. Außerdem kann sie aus diesem Grund vielseitig eingesetzt werden.
  • überdurchschnittlich lange „lebensfähig“. Das heißt, sie können ziemlich lange genutzt werden. Außerdem schont das die Umwelt, da wenig Müll durch diese Art von Matten produziert wird.
  • die Produktion ist (zum großen Teil) nachhaltig und bei der Produktion werden keine giftigen Emissionen freigesetzt.

Nachteile

  • nicht sonderlich rutschfest. Besonders am Anfang ist die Rutschfestigkeit sehr schlecht, wird aber besser, je öfter die Matte genutzt wird. Andere Materialien bieten eine bessere Rutschfestigkeit, sind aber dementsprechend teurer.
  • derzeit gibt es noch keine Recycling Möglichkeiten. Das ist dann weniger gut für die Umwelt.
  • Da PVC ein Plastik ist, riecht das gute Stück am Anfang sehr. Mit der Zeit legt sich das aber wieder.
  • aufwendig zu reinigen. Die Matten speichern Wasser und Fette (Schweiß) in den Fasern, die man nur mit Mühe wieder säubern kann – aber es ist möglich.

Kork

Oftmals findet man Matten aus Kork in Kombination mit Naturkautschuk. Normale Kork Matten werden tendenziell nicht mehr verkauft, da sie wenig Halt im Vergleich zu anderen Matten bieten. Aus diesem Grund wird meistens zusätzlich Naturkautschuk verwendet, der sich hervorragend als weiche Unterlage anbietet und von einer Korkbeschichtung überzogen wird.

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Vorteile

  • Kork ist sehr ökologisch und kann sehr einfach abgebaut werden.
  • auf der Matte hat man, dank des Korks, guten Halt. Sie bietet viel Stabilität.
  • Kork ist antiallergisch.
  • es sorgt außerdem dafür, dass die Matte weniger schnell entflammt.
  • außerdem haben Matten aus Kork eine hohe Lebensdauer.
  • Manche Matten haben kleine „Löcher“, die nochmal zusätzlich Halt geben sollten.

Nachteile

  • Die Reinigung ist sehr umständlich, da Kork alles an Flüssigkeit aufnimmt, was es bekommt.
  • Korkmatten sind im Vergleich teurer als Matten aus Kunststoff.
  • die Matte wird tendenziell mit der Zeit rutschiger und man verliert den Grip.
  • enthalten hin und wieder Löcher – können schnell an den Händen oder Füßen wehtun und nerven.

Schurwolle

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Schurwolle hat weniger Einsatzbereiche als andere Matten aus PVC oder TPE. Dafür sind sie besonders empfehlenswert für die sanfte Praktiken wie Yin Yoga, Yoga Nidra oder Restauratives Yoga.

Sie bieten unglaublich viel Support in den ruhigen Posen, sind extrem gemütlich und helfen dabei sich zu entspannen.

Je nach Wolle, hat man das Gefühl, auf einer Wolke zu schweben.

Vorteile

  • besonders empfehlenswert für alle ruhigen Stile wie Yin Yoga oder Restauratives Yoga.
  • angenehm weich, gemütlich und warm.
  • je nach Hersteller kann die Wolle auch gewaschen oder mit Wasserspray gereinigt werden.
  • Eigenschaften sind abhängig von der Florhöhe
    • Hochflor (ab 15mm) dämpft gut und bietet ordentlich Komfort für die ruhigen Stile.
    • Kurzflor (ca. 5mm) bietet mehr Standfestigkeit, was sogar komplexe Haltungen ermöglicht.

Nachteile

  • nicht für dynamische Stile (Vinyasa, Ashtanga oder Hatha Yoga) geeignet, außer sie beinhaltet noch ein anderes Material wie PVC oder TPE
  • sollte nach dem Waschen gebürstet werden.
  • relativ aufwendig in der Pflege.
  • die Wollmatte ist (besonders nass) sehr schwer und kann demzufolge mäßig gut transportiert werden.

NBR (Nitril-Butadien-Kautschuk)

Diese Matten sind wohl weniger für Yoga, sondern eher für andere Sportarten wie Pilates oder Fitness gedacht. Aber die, die Yoga nur als „Dehn-Alternative“ nutzen, können von einer Matte aus NBR wahrscheinlich am meisten profitieren. Auf diesen Matten können ruhige Stile sehr gut praktiziert werden. Nur sobald es in die anspruchsvollere Richtung geht, werden diese Matten aufgrund ihrer geringen Rutschfestigkeit nervig und auch gefährlich.

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Menschen, die aber langsam mit Yoga beginnen, noch in der Rehabilitation sind oder allgemein Probleme mit harten Untergründen haben, würden von dieser Matte profitieren.

Vorteile

  • eignet sich wunderbar als Sport- und Fitnessmatte. Das heißt, sie kann auch in anderen Sportarten eingesetzt werden.
  • mind. 10mm Dicke. Aus diesem Grund besonders gut für Menschen in der Rehabilitation geeignet.
  • einfache Reinigung durch geringe Dichte. Wasser reicht hier vollkommen aus.
  • deutlich günstiger als Yogamatten anderen Materials.
  • gut für Anfänger, Menschen in Rehabilitation und Pilates praktizierenden geeignet.

Nachteile

  • sehr niedrige Dichte; das bedeutet, das Halten der Balance erschwert sich auf dieser Art von Matten.
  • die Matten sind sehr weich und das muss man mögen. Besonders fortgeschrittene Yogis tendieren lieber zu dünneren Matten.

Naturkautschuk

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Naturkautschuk ist ein Material, das garantieren kann, dass die Matte rutschfest ist. Leider ist sie nicht besonders gut für direktes Sonnenlicht geeignet und nur kurz haltbar.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich aber sagen, wenn man seine Matte gut behandelt ist sie dennoch einige Jahre haltbar.

Vorteile

  • sehr rutschfest.
  • nimmt die Feuchtigkeit auf. Das heißt, die Feuchtigkeit steht nicht auf der Matte.
  • gute Dämpfung (meist) – mit ihr kann man auch überall praktizieren.
  • aus Naturmaterialien – riechen aber nichtsdestotrotz nach Plastik.

Nachteile

  • verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung.
  • relativ kurz haltbar.
  • (oft gibt es die Dämpfung nur im Zusammenhang mit anderen Materialien wie PVC oder TPE)
  • enthalten meist Latex und sind aus diesem Grund nicht für Allergiker geeignet.

Jute

Die Vor- und Nachteile von Yogamatten aus Jute gleichen sich hier ungefähr aus. Leider wiegen die Nachteile etwas schwerer als die Vorteile (auch im Hinblick auf das Gewicht der Matte). Das Material ist teurer als viele andere Materialien und sehr unbequem.

Aus diesem Grund eignet sich Jute eher für erfahrende Yogis, die kein Problem mehr mit einem hartem Untergrund haben.

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Vorteile

  • sehr gute Rutschfestigkeit.
  • stammt aus einem biologischen Anbau und kann gut recycelt werden.
  • das geringe Gewicht erleichtert den Transport.
  • oftmals sogar waschmaschinenfest – wenn nicht, dann funktioniert die Reinigung per Handwäsche.

Nachteile

  • oftmals etwas teurer als PVC– oder TPE-Matten.
  • sehr harte Oberfläche, was sie nicht sonderlich bequem macht.
  • kann viele Zusatzstoffe enthalten, die nicht besonders gesund sind.

Zwischenfazit

Ich habe diverse Yogamatten unterschiedlichen Materials. Anfangs habe ich mir wenige Gedanken darum gemacht und einfach auf gut und günstig gekauft. Das „günstig“ war dabei meist ausschlaggebend. Mittlerweile mache ich mir große Gedanken darum, welches Material in meiner künftigen Matten stecken sollte.

Persönliche Erfahrung:

Ich habe einige Yogamatten aus TPE mit 6 mm und 4mm. Außerdem besitze ich eine Matte aus PVC und eine aus Naturkautschuk mit 0.5mm. Die Matte aus Naturkautschuk gefällt mir bisher am besten. Ich nehme sie immer zu meinem Unterricht, egal ob draußen oder drinnen, ich nutze sie fast immer. Die Matten aus TPE sind auch super.

Aber die Matte aus PVC nutze ich sehr selten, da sie mir auch zu sehr riecht. Mit einen chemischen Geruch muss man immer rechnen, aber ich persönlich finde, die PVC Matten riechen mehr, als die TPE Matten. Außerdem brauchen PVC und TPE Matten eine gewisse Zeit, bis sie rutschfest werden. Da ich sie einfach nicht so häufig benutze, bieten sie auch weniger Stabilität. Aber Menschen, die nur mit PVC/TPE Matten Yoga machen, werden damit keine Probleme bekommen.

Das ist meine Erfahrung – aber wie immer, sammele deine eigenen Erfahrungen! 🙂

Waschfähigkeit

Einige Yogamatten sind waschbar, beispielsweise die aus Wolle oder Jute. Andere hingegen, besonders diese aus Plastik wie PVC oder TPE sind nicht waschbar und müssen per Hand gereinigt werden. Das ist etwas aufwendiger, aber nicht gravierend.

Man kann die Matte oftmals auch einfach in die Dusche stellen, abduschen und dann zum Trocknen draußen aufhängen. Draußen ist immer empfehlenswert, da sich die Matten schnell vollsaugen und dann ziemlich tropfen. Den meisten Matten schadet diese Menge an Wasser nicht. Nur ein zu häufiges Waschen ändert womöglich die Oberfläche der Matte und sie wird weniger rutschfest.

Säubern der Yogamatte

Manche Yogalehrer empfehlen auch die Matte regelmäßig, unabhängig vom Material (außer Wolle), mit Wasser abzusprühen und mit einem Tuch zu reinigen. Wenn man das ein- bis zweimal, abhängig von der Frequenz der Praxis, pro Woche macht, sollte das für die meisten Matten ausreichen.

Mache die Frequenz der Reinigung am besten davon abhängig, wie viel du schwitzt. Wenn du wenig schwitzt, kannst du bei der Reinigungsfrequenz bleiben. Aber wenn du merkst, dass du nach der Einheit immer sehr verschwitzt bist und es auf die Matte tropft, solltest du versuchen, die Matte nach der Praxis immer kurz zu reinigen.

Ich habe mir dafür eine kleine Sprühflasche angefertigt, mit der ich immer nach der Praxis die Matte besprühe.

Ich habe folgende Mischung für ca. 100ml:

  • 95ml Wasser
  • 5 Tropfen Teebaumöl
  • fettfreie Kernseife

Die Kernseife sollte im Wasser aufgelöst und mit dem Teebaumöl vermischt werden. Als Behälter würde ich eine Sprühflasche empfehlen. Diese kannst du einfach zu deinen anderen Yoga Materialien stellen, damit du sie nach der Praxis direkt griffbereit hast.

Dicke

Die Dicke der Matte ist persönliche Präferenz. Es gibt Yogamatten in verschiedenen Dicken und jeder muss selbst ausprobieren, wie viel Raum er zum Boden haben möchte und braucht. Viele Yogis machen die Erfahrung, je dicker die Matte ist, desto weniger Halt und Verbindung zum Boden hat man.

  • Die gängige Dicke, und die vor Allem für Beginner zu empfehlende Dicke, sind 6mm (i.d.R. zwischen 6-8mm).

Diese Dicke ist von Vorteil, da sie die Yoga Beginner langsam an die dünnen Yoga Matten heranführen. Isomatten sind in der Regel 1cm dick. Wenn man vorher nur auf Isomatten trainiert hat, dann kommen einem die Yogamatten sehr unbequem und hart vor. Aus diesem Grund empfehle ich immer zuerst diese Dicke. Wenn man sich später an die Dicke gewöhnt hat, kann auch zu einer dünneren Matte gegriffen werden.

  • Die nächstdünneren Matten wären mit 4mm

Diese Matten sind gut für fortgeschrittene Yogis geeignet, die sich mehr Halt wüschen. Manche Gurus und Yogis behaupten auch, man könne die Posen auf dünneren Yogamatten besser erreichen und energetisch wahrnehmen. Aber ich glaube, dass muss jeder selbst ausprobieren und entscheiden.

  • Die dünnsten Matten haben meist 0.3 bis 0.7mm

Diese Dicken findet man hauptsächlich in Reiseyogamatten. Durch die geringe Dicke sind sie auch viel leichter und lassen sich besser transportieren. Auch im Freien, auf dem Rasen oder der Erde, hat man ein viel besseres Gefühl und kann die Praxis ganz anders wahrnehmen. Man kann alles spüren – Fluch und Segen gleichzeitig.

Abhängig vom Stil

Es gibt so viele verschiedene Stile – hier mehr dazu – und viele Stile praktizieren auf unterschiedlichen Yoga Matten. Die Wahl sollte also auch unbedingt von dem Stil abhängig gemacht werden

  • Ashtanga/ Vinyasa/ Hatha Yoga – das sind Stile in denen man tendenziell sehr schwitzt. Also sollte die Matte möglichst schweißresistent und rutschfest sein. Viele Yogis dieser Stile nehmen zum Teil auch gar keine oder eine sehr dünne Yogamatte (ca. 0.5mm). So hat man zum einen eine Verbindung zum Boden und deutlich mehr Halt, als bei einer dickeren Matte. Je fortgeschrittener
  • Yin Yoga – das ist ein sehr entschleunigender Stil und wird gern auf weichen Yogamatten praktiziert. Manchmal trifft man auch Yogis an, die Yin Yoga auf verschiedenen Fellen praktizieren.
Yin Yoga (Foto von AndiP)

Anbieter

Mittlerweile gibt es viele Shops, die Yogamatten anbieten. Yoga als „Sportart“ wurde in den letzten Jahren auch immer populärer

Einige große Shops bieten welche an. Zum Beispiel …

  • Decathlon
  • Intersport
  • Karstadt Sport

Es gibt aber auch spezialisierte Yogi Shops, die sich auf Matten, Hilfsmittel und zum Teil auch Kleidung spezialisiert haben. Dazu gehören …

Dennoch kann ich auch empfehlen regional einmal nach Yogamatten Anbietern Ausschau zu halten. Manchmal verkaufen Yogalehrer:innen auch Yogamatten oder managen ihr kleines Yoga Geschäft – dieses gibt es in der Regel in jeder kleineren Großstadt. Halt einfach die Augen offen und schau lieber auf Qualität, als Bequemlichkeit.

Fazit

Die Auswahl der Yogamatten hängt von so vielen verschiedenen Faktoren ab. Oben hast du, wie ich denke, alles erfahren, was du wissen solltest, um eine gute Yogamatte zu wählen. Die Auswahl an Matten wie auch Shops ist gigantisch. Aber da kann ich dir die Verantwortung leider nicht abnehmen, nur sagen: lieber Yogashops als Amazon 🙂

Danke, für dein Vertrauen!

Lena

Ich liebe Yoga und Musik. Und Avocados. Ich schreibe diesen Block hier, um alles rund um Yoga für jeden Menschen besser zugänglich zu machen. Ich hoffe darauf, die Welt irgendwann zu einem besseren Ort zu machen. Danke, dass du mich dabei unterstützt!

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